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Erstes Podium für Lorenzo in Aragon
Yamaha Werksfahrer Jorge Lorenzo erntete beim Rennen im spanischen Aragon die Früchte seiner harten Arbeit und sicherte sich am Ende mit dem dritten Platz seinen ersten Podiumserfolg in seiner Heimat. Am Start verlor der amtierende Weltmeister an Boden und wurde auf Rang vier zurückgeworfen, doch Lorenzo gab nicht auf und kam mit schnellen Rundenzeiten wieder an das Spitzentrio zurück. In der zehnten Runde schnappte sich Lorenzo seinen Teamkollegen Spies und den Italiener Simoncelli und übernahm hinter Stoner und Pedrosa den dritten Rang, den er auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr abgeben musste. Mit diesem Ergebnis und Stoners Sieg vergrößerte sich der Rückstand von Lorenzo in der WM-Tabelle auf 44 Punkte, bei noch vier zu fahrenden Rennen in dieser Saison.
Yamaha Factory Racing Teamkollege Ben Spies erwischte seinen vermutlich besten Start in dieser Saison und übernahm in der ersten Kurve bereits die Führung vor Stoner und Pedrosa. Kurze Zeit später verlor der Texaner aber wieder an Boden und fuhr auf Rang drei um die Strecke. Sechs Runden nach Start hatte der Spies dann mit deutlich nachlassendem Grip am Hinterreifen zu kämpfen und wurde erst von Lorenzo, kurz darauf auch von Simoncelli überholt um am Ende als Fünfter über den Zielstrich zu fahren. In der WM-Tabelle liegt Spies auf Rang vier, 24 Punkte hinter Pedrosa, bevor es zum nächsten Rennen nach Motegi geht.
Jorge Lorenzo, Platz 3
„Wir hatten im Rennen von Anfang an Probleme, ich verlor an Boden und musste mich Schritt für Schritt wieder nach vorne kämpfen. Mehr als ein Podiumsplatz war heute nicht möglich, es ist für uns das bestmögliche Ergebnis! Ich hatte einfach kein Vertrauen in das Hinterrad und es war einfach nicht möglich, Dani auf dieser Strecke einzuholen. Es ist schade, doch wenigstens bleibt mir ein Podiumsplatz, anders als im letzten Jahr. Wir kämpfen immer noch um die Weltmeisterschaft, was das Wichtigste ist, wenn wir zum nächsten Rennen nach Japan fahren.“
Ben Spies, Platz 5
„Ich wusste, dass ich nicht lange mit Casey und Dani mithalten kann, aber ich fühlte mich vom Start weg gut. Auch in der vierten bzw. fünften Runde dachte ich, dass der Vorsprung auf Rang vier noch wachsen würde. Ich fühlte mich sehr wohl und hatte eigentlich einen Podiumsplatz im Visier. Doch aber der sechsten, siebten Runde bauten meine Reifen deutlich ab. Normalerweise verlieren die Reifen einmal an Grip, bleiben dann aber so. Ich hatte dann einfach kein Vertrauen mehr in meinen Hinterreifen und keinen Grip. Ich bin frustriert, denn ich fuhr gut und auch das Motorrad lief einwandfrei.“
www.yamaha-racing.de
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